10 Prozent für alle Rentner: Warum dieser Supermarkt mir Hoffnung macht

Manchmal stolpere ich über eine Nachricht, bei der ich einfach nur lächeln muss. Nicht weil sie lustig ist, sondern weil sie so menschlich ist. Genau das ist mir heute mit einer Meldung aus Neuruppin passiert.

Die Idee: Einfach, ehrlich, hilfreich

In Brandenburg, genauer gesagt im „Teiba Markt“ in Neuruppin, bekommen Rentnerinnen und Rentner zehn Prozent Rabatt – auf alle Produkte. Ausgenommen sind nur Tabakwaren. Keine App, keine Mitgliedskarte, kein Mindestbestellwert. Einfach an der Kasse den Ausweis oder Rentenbescheid zeigen, und der Rabatt wird abgezogen.

Hinter der Aktion steckt Yasser Daaboul, der Betreiber des Marktes. Er hat beobachtet, wie seine ältere Nachbarin jeden Euro zweimal umdrehen musste. Und er kennt die Zahlen: Die Altersarmut in Brandenburg ist hoch – viele Senioren kommen mit ihrer Rente kaum über die Runden, manche sind sogar auf Sozialleistungen angewiesen.

Daaboul sagt selbst: Es geht ihm nicht um neue Kunden. Seine Motivation ist kurz und klar: „Wir wollen einfach helfen.“

Das Problem, das viele ignorieren

Was mich besonders an dieser Geschichte berührt: Sie zeigt ein Schlaglicht auf ein größeres Problem. Immer mehr Supermarktketten verstecken ihre besten Angebote hinter Apps. Wer kein Smartphone hat – oder es nur zum Telefonieren nutzt –, geht an der Kasse oft leer aus. Gerade viele ältere Menschen sind davon betroffen.

Im „Teiba Markt“ ist das Gegenteil der Fall: niedrigschwellig, unbürokratisch, dauerhaft. Der Rabatt läuft zeitlich unbegrenzt. Daaboul hofft, dass andere Händler sich inspirieren lassen. Ehrlich gesagt? Das wünsche ich mir auch.

Ein Vorbild für andere Märkte?

Die große Rabatt-Ketten-Aktion für Senioren gibt es (noch) nicht. Einzelne Edeka- oder Rewe-Märkte machen so etwas ähnliches freiwillig, aber keine Kette flächendeckend. Der „Teiba Markt“ ist also wirklich etwas Besonderes.

Mein Fazit: Mehr davon

Ich finde: Diese Aktion ist ein kleines, feines Zeichen gegen die Kälte des Alltags. Sie beweist, dass man nicht riesig sein muss, um etwas zu bewegen. Manchmal reicht ein Marktbesitzer, der genau hinschaut – und einfach macht.

Was denkst du? Sollten mehr Supermärkte so etwas anbieten? Ich bin gespannt auf deine Meinung in den Kommentaren.

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