Wie viel Geld bleibt dir am Ende des Monats wirklich übrig?
Wenn du diese Frage nicht spontan beantworten kannst, bist du nicht allein.
Die gute Nachricht: Deinen Cashflow zu berechnen ist einfacher, als du denkst – und dauert nur wenige Minuten.
👉 In diesem Artikel zeige ich dir eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung, inklusive Beispiel.
Was ist Cashflow? (Kurz erklärt)
Cashflow = Einnahmen – Ausgaben
Dein Cashflow zeigt dir, wie viel Geld dir monatlich tatsächlich zur Verfügung steht.
- Positiver Cashflow: Du hast Geld übrig
- Negativer Cashflow: Du gibst mehr aus, als du einnimmst
➡️ Ziel ist natürlich ein stabil positiver Cashflow
Cashflow berechnen in 3 einfachen Schritten
1. Einnahmen erfassen
Notiere alle monatlichen Netto-Einnahmen:
- Gehalt
- Kindergeld
- Nebenverdienst
- sonstige regelmäßige Einnahmen
👉 Wichtig: Immer Netto, nicht Brutto
2. Ausgaben zusammenstellen
Teile deine Ausgaben in drei Kategorien:
Fixkosten
- Miete
- Strom
- Versicherungen
- Internet / Handy
Variable Kosten
- Lebensmittel
- Freizeit
- Mobilität
Sparen & Rücklagen
- Sparrate
- Altersvorsorge
👉 Tipp: Nutze die letzten 2–3 Kontoauszüge für einen realistischen Überblick
3. Einfache Formel anwenden
👉 Cashflow = Einnahmen – Ausgaben
Beispiel:
- Einnahmen: 2.500 €
- Ausgaben: 2.200 €
➡️ Cashflow = +300 €
Das ist dein finanzieller Spielraum pro Monat.
Beispiel: So sieht ein typischer Haushalt aus

Einnahmen:
- Gehalt: 2.200 €
- Kindergeld: 250 €
➡️ Summe: 2.450 €
Ausgaben:
- Miete: 900 €
- Strom & Internet: 150 €
- Versicherungen: 200 €
- Lebensmittel: 400 €
- Freizeit & Sonstiges: 300 €
➡️ Summe: 1.950 €
👉 Ergebnis: +500 € Cashflow
Die 5 häufigsten Fehler
1. Ausgaben werden unterschätzt
Kleine Beträge werden oft vergessen.
2. Ignorieren unregelmäßiger Kosten
z. B.:
- Versicherungen jährlich
- Autoreparaturen
- Geschenke
👉 Lösung: auf Monatswerte umrechnen
3. Nur grob schätzen statt prüfen
Gefühl ≠ Realität
👉 Besser: Kontoauszüge nutzen
4. Sparbetrag nicht festlegen
Sparen ist eine Ausgabe – kein „Rest“
5. Keine systematische Prüfung
Einmal rechnen reicht nicht
👉 Cashflow ist etwas, das du regelmäßig prüfen solltest
Was dein Cashflow wirklich aussagt
Dein Cashflow zeigt dir:
- ob du finanziell stabil bist
- wie viel du sparen kannst
- wo Optimierungspotenzial liegt
👉 Er ist die Grundlage für alle weiteren Finanzentscheidungen
Mini-Checkliste: Cashflow berechnen
- Einnahmen (Netto) notiert
- Fixkosten aufgelistet
- Variable Kosten geschätzt oder geprüft
- Sparbeträge berücksichtigt
- Cashflow berechnet
👉 Dauer: unter 10 Minuten
Bonus: 🧾Checkliste zum Runterladen
Zusammengefasst
Deinen Cashflow zu berechnen ist kein kompliziertes Finanzthema.
Es ist:
- einfach
- schnell
- extrem wirkungsvoll
👉 Und der erste Schritt zu mehr Kontrolle über dein Geld.
Dein wichtiger nächster Schritt
👉 Berechne jetzt deinen eigenen Cashflow
→ und finde heraus, wie viel Geld dir wirklich bleibt




